Kapazität vor ROI: Ein ehrliches Prozessmodell
Ein Planungsmodell für freigesetzte Zeit, Kapazitätswert, laufende Kosten und Unsicherheit.
Trennen Sie freigesetzte Kapazität, Kapazitätswert und noch offene Annahmen.
Zum RechnerWas könnte dieser Prozess freisetzen?
Interaktive Annahmen sind aktiviert, wenn JavaScript verfügbar ist.
Formel: Fälle × (Abdeckung % ÷ 100) × (manuell − Prüfung) ÷ 60
Ein Planungsmodell statt einer ROI-Verheissung
Der erste wirtschaftliche Effekt eines automatisierten Prozesses ist oft freigesetzte Kapazität. Das bedeutet nicht automatisch weniger Personalkosten und auch nicht automatisch mehr Umsatz. Der Kapazitätsrechner macht Zeit, Kapazitätswert, laufende Kosten und modellierten Nettoeffekt sichtbar.
Im Rechner ist jede Eingabe eine Annahme, die Sie später mit echten Prozessdaten ersetzen sollten. Für eine produktive KI-Anwendung empfiehlt Google Cloud stabile Evaluationsmethoden und laufende Prüfung; hier bleibt das Tool bewusst ein Kapazitätsplanungsmodell.
Die vier Ebenen
- Volumen: Wie viele Fälle laufen im Monat?
- Zeit: Wie viele manuelle Minuten entfallen, und wie viele Prüfminuten bleiben?
- Wert: Welchen internen Wert hat eine Arbeitsstunde? Das ist ein Planungswert, keine garantierte Einsparung.
- Kosten: Welche monatlichen Betriebskosten entstehen? Der Rechner zieht diese vom Kapazitätswert ab; er modelliert keinen direkten Cash-Effekt.
Das Modell berechnet freigesetzte Stunden aus Volumen, manueller Zeit, Prüfzeit und Abdeckung. Der Kapazitätswert multipliziert diese Stunden mit einem eingegebenen Vollkostenwert. Der modellierte Nettoeffekt zieht die monatlichen Betriebskosten ab. Die einmalige Investition bleibt separat und wird für den Break-even verwendet. Das Modell behauptet keine direkte Cash-Einsparung und keinen zusätzlichen Umsatz.
So arbeiten Sie mit dem Tool
Beginnen Sie mit einer realen Woche, nicht mit einem Wunschwert. Tragen Sie das tatsächliche Volumen ein, schätzen Sie die manuelle Zeit nur dann, wenn Sie sie noch nicht messen können, und notieren Sie diese Unsicherheit. Ändern Sie danach nur eine Eingabe nach der anderen. Exportieren Sie die Eingaben als CSV, damit Annahmen und Versionen nachvollziehbar bleiben.
Das Tool läuft lokal im Browser. Es sendet und speichert keine Eingaben. Die Beispielwerte dienen nur zur Orientierung und sind kein Arthova-Projektergebnis.
Was der Leopardo-Fall zeigt
Bei Leopardo Negro sind vier administrative Kernprozesse erfasst. Die Entlastung von circa sechs Stunden pro Woche ist ein modellierter Zeitwert aus der Schätzung des Inhabers. Daraus werden circa 312 Stunden pro Jahr und bei CHF 60 pro Stunde circa CHF 18'720 Opportunitätswert abgeleitet. Diese Zahl ist keine gemessene Umsatzwirkung. Genau diese Trennung soll das Modell erzwingen.
Vor einer Investitionsentscheidung
Prüfen Sie drei Fragen:
- Welche Eingabe ist gemessen und welche nur geschätzt?
- Was passiert, wenn die freigesetzte Zeit nicht in Umsatz oder weniger Kosten umgewandelt wird?
- Welche Kennzahl wird nach dem Go-live in welchem Zeitraum nachgemessen?
Wenn die dritte Antwort fehlt, ist der Rechner eine Priorisierungshilfe, aber noch kein Business Case.
Quellen & Einordnung
Die Arbeitsvorlage ist eine redaktionelle Ableitung von Arthova. Externe Quellen und eigene Projektnachweise sind getrennt verlinkt.
Zum dokumentierten ProjektBringen Sie einen konkreten Ablauf mit.
Wir besprechen, was sich sinnvoll automatisieren lässt, welche Angaben fehlen und wie Sie die Wirkung prüfen können.
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